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Ergebnisse des Afrozensus 2020 veröffentlicht

In Deutschland leben annähernd eine Million Menschen afrikanischer Herkunft. Bisher gab es über diese Gruppe kaum weitere statistische Angaben. Die Ende November 2021 veröffentlichten Ergebnisse des Afrozensus 2020 geben nun erstmals Einblicke in die Lebensrealität von Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Menschen in Deutschland und zeichnen ein differenziertes Bild.

Im Rahmen des Afrozensus haben das Bildungs- und Empowerment-Projekt Each One Teach One (EOTO) und Citizens for Eu-rope die größte jemals durchgeführte Befragung unter Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Menschen in Deutschland initiiert sowie Interviews und Fokusgruppen mit Expert*innen aus dem Gesundheits- und Bildungsbereich geführt. Rund 6.000 Menschen wurden online zu ihren Lebensrealitäten, Perspektiven und Diskriminierungserfahrungen befragt. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie verbreitet struktureller Rassismus ge-genüber den Befragten in Deutschland ist. Der Afrozensus wurde wissenschaftlich begleitet durch das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung und die Alice Salomon Hochschule Berlin.

Weitere Informationen zum Afrozensus sowie den Report finden Sie unter https://af-rozensus.de/
 

„Migrationsgesellschaft how? Eine Anleitung der Zivilgesellschaft für mehr Repräsentanz und Teilhabe“

Wo stehen wir, wenn wir auf unsere Migrationsgesellschaft blicken und wie weit sind wir in Bezug auf gerechte Teilhabe und Partizipation für Alle? Das Kompetenznetz-werk „Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft“ gibt Antworten aus der Zi-vilgesellschaft. Die Beiträge betrachten dabei aus unterschiedlichen Perspektiven die Migrationsgesellschaft sowie Repräsentanz und Teilhabe in den Bereichen Politik und Kinder- und Jugendhilfe.
Das Kompetenznetzwerk „Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft” ver-eint Organisationen, die aus verschiedenen Positionen und mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Migrationsgesellschaft blicken. Gemeinsam setzt sich das Kom-petenznetzwerk das Ziel, den Dialog zu Themen der Migrationsgesellschaft zu för-dern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Kindern und Jugendlichen und all jenen, die mit ihnen arbeiten.

Die Publikation „Migrationsgesellschaft how?“ und weitere Informationen finden Sie unter https://kn-zusammenleben.de/aktuelles.
 

Kurzexpertise – „Wir schaffen das! Zivilgesellschaftliches Engagement und die soziale Integration von Geflüchteten“

In Regionen, in denen sich viele Menschen für Geflüchtete engagieren, sprechen Geflüchtete besser Deutsch, fühlen sich eher willkommen und haben häufiger Kontakt zu deutschsprachigen Personen. Auch ihre allgemeine Lebenszufriedenheit ist höher. Das geht aus einer neuen Kurzexpertise des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirt-schaftsforschung hervor, die den Zeitraum 2016 bis 2019 in den Blick nimmt.
Die Forscher*innen haben auch untersucht, wer besonders vom Engagement Freiwilliger profitiert. Beim Deutsch-Lernen sind das zum Beispiel geflüchtete Frauen und
Personen mit niedrigem Bildungsabschluss – also diejenigen Gruppen, die im Bildungssystem oder auf dem Arbeitsmarkt häufiger Schwierigkeiten haben.

Eine empirische Analyse für die Jahre 2016 bis 2019“ steht unter https://ftp.zew.de/pub/zew-docs/ZEWKurzexperti-sen/ZEW_Kurzexpertise2111.pdf zum Download zur Verfügung.
 

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